Windows Server Summit 2026 | Teil 6: Weiterentwicklung der Serververwaltung: Prioritäten, Roadmap und Werkzeuge

Unternehmen nutzen mittlerweile nicht mehr nur ihr eigenes Rechenzentrum zur Bereitstellung von IT-Systemen. Neben Microsoft 365 setzen Unternehmen auch auf Multi-Cloud-Strategien, um die Stärken der jeweiligen Cloud optimal zu nutzen.
Dies erfordert jedoch andere Ansätze für die Verwaltung von Servern und bewirkt völlig neue Herausforderungen im Vergleich zu klassischen Ansätzen. Microsoft liefert hierfür entsprechend Anregungen und Lösungen für eine moderne Serverwaltung.
Zentrale Überlegungen
Microsoft zeigt einige zentrale Überlegungen hinsichtlich einer optimalen Ausgestaltung einer einheitlichen Serververwaltung. Hier spielen einige Aspekte eine Rolle, beispielsweise
- Art der Verbindung
- Auswirkungen auf Identitäten und Aktualisierungen
- Ansatz für die Verwaltung

Lösungsansätze
Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Verwaltungslösungen für unterschiedliche Szenarien, beispielsweise Azure, System Center oder GitOps/CICD. Cloudbasierte Lösungen verfügen hierbei über die größte Flexibilität, da sie unabhängig vom Standort des Servers funktionieren. Lediglich in Offline-Szenarien müssen ggf. andere Dienste eingesetzt werden.

Microsoft empfiehlt daher, eine Mischung aus Entra ID (Identitäten), Azure-Diensten (Verwaltung) und Windows Admin Center (Steuerung) zu nutzen, bzw. schrittweise von bestehenden Lösungen dorthin zu wechseln. In der Sitzung wird gezeigt, wie sich Azure Arc in Verbindung mit dem Windows Admin Center aus dieser Empfehlung heraus ideal für die meisten Szenarien einsetzen lässt.
Vereinfachte Einbindung mit grundlegender Computerverwaltung
Auch mit einer cloudbasierten Verwaltung kann die Einbindung und Konfiguration von Servern komplex werden. Um den Prozess zu beschleunigen und zu vereinfachen, bietet Microsoft mit der grundlegenden Computerverwaltung in Azure Arc eine neue Funktion hierfür an.
Server werden hierbei zentralisiert eingebunden und automatisch für die Verwendung der Dienste "Überwachung", "Update-Manager", Computerverwaltung" sowie "Nachverfolgung von Änderungen und Inventar" konfiguriert.
Der Dienst ist für virtuelle Maschinen in Azure sowie für virtuelle Maschinen kostenlos, die mit Software Assurance, ESU oder Pay as you go betrieben werden. Nach der öffentlichen Vorschau kostet der Dienst 9$ pro Server pro Monat.
Hat Dir der Beitrag gefallen? Lass es andere wissen!


2 thoughts on “Windows Server Summit 2026 | Teil 6: Weiterentwicklung der Serververwaltung: Prioritäten, Roadmap und Werkzeuge”